Service Design für Community Building

nahbar

Begegnungsformate, die wirklich verbinden – vom Digitalen ins Reale.

nahbar begleitet Kulturorte, Kommunen, Stiftungen und Unternehmen dabei, Formate zu entwickeln, die Menschen aus ihren Feeds in echte Räume bringen.

Eine Gruppe gestaltet gemeinsam an einem großen Werkstatttisch
„Vom Discord auf die Couch im Programmkino: Stricken, Snacks, echte Gespräche – ein Abend ohne Smalltalk.“
So kann ein nahbar-Format aussehen.

46%

der jungen Deutschen fühlen sich einsam – trotz ständiger Vernetzung.

60%

der stark Einsamen glauben nicht mehr, gesellschaftlich etwas bewirken zu können.

−10%

Social-Media-Nutzung seit 2022 – Jüngere suchen aktiv analoge Verbindungen.

Quellen: Bertelsmann Stiftung 2025 · Einsamkeitsbarometer 2024 · FT/GWI 2025 · DAK 2024 · ARD Trendradar 2026

Warum jetzt

Einsamkeit ist kein privates Problem.
Es ist ein demokratisches.

Junge Person im Park, über die Schulter fotografiert, mit Smartphone und Laptop

Wer sich nicht zugehörig fühlt, beteiligt sich seltener – an Kultur, an Nachbarschaft, an Politik. Einsamkeit senkt Demokratievertrauen und Wahlbeteiligung. Das ist durch Studien belegt.

Gleichzeitig: Digitale Communities existieren bereits. Menschen teilen auf Discord, kommentieren auf TikTok, stricken gemeinsam auf YouTube. Der Wunsch nach echter Begegnung ist da – nur der Schritt in den physischen Raum fehlt.

nahbar baut genau diese Brücke. Nicht durch Events von der Stange, sondern durch ko-kreativ entwickelte Formate, die zur Community, zum Ort und zur Organisation passen.

Der Trend zur „Neuen Nähe“

  • 56 % der Jüngeren wollen ihre Bildschirmzeit aktiv reduzieren
  • Hybride „dritte Orte“ verbinden Online-Community mit physischer Begegnung
  • Pop- und Subkulturen organisieren sich neu – im echten Raum

Quellen: Bertelsmann Stiftung 2025 · Einsamkeitsbarometer 2024 · FT/GWI 2025 · DAK 2024 · ARD Trendradar 2026

Kommunen & Kultureinrichtungen

haben den Auftrag, Zusammenhalt zu stärken – aber selten Designkompetenz für neue Formate im Haus.

Bibliotheken, Kinos, Museen

wollen neue Zielgruppen ansprechen, die mit klassischen Kulturangeboten schwer zu erreichen sind.

Stiftungen & Förderprogramme

suchen wirkungsvolle Ansätze, die Demokratievertrauen und gesellschaftliche Teilhabe konkret stärken.

Wohnungsbaugesellschaften

brauchen lebendige Quartiere – und das setzt voraus, dass Nachbar:innen sich überhaupt begegnen.

Unternehmen & Scale-ups

wachsen schnell – der Zusammenhalt wächst nicht automatisch mit. Formate, die Teams binden und am Standort sichtbar machen, statt einmal im Jahr Sommerfest.

Was nahbar tut

Drei Wege, wie nahbar begleiten kann – von der schnellen Orientierung bis zur tiefen Organisationsentwicklung.

01

Format-Sprint

In 1–3 intensiven Tagen entwickeln wir gemeinsam ein konkretes Begegnungsformat, das zu eurer Community und eurem Ort passt. Ideal für einen ersten Schritt oder wenn ein Format schnell stehen muss.

1–3 Tage · ab 1.500 €

02

Begleitprogramm

3–6 Monate ko-kreative Prozessbegleitung: Format entwickeln, testen, iterieren und in der Organisation verankern. Für alle, die nicht nur ein Event wollen, sondern eine Struktur.

3–6 Monate · auf Anfrage

03

Toolkit & Train-the-Trainer

Ich befähige eure Mitarbeiter:innen, Begegnungsformate selbst zu gestalten. Für Kommunen, Dachverbände oder Regionen, die nachhaltig skalieren wollen – ohne dauerhaft externe Begleitung.

Multiplikator:innen-Format

Wie nahbar arbeitet

nahbar bringt professionelle Designkompetenz in ein Feld, das bislang stark ehrenamtlich geprägt ist. Die Methoden stammen aus partizipativer Gestaltung, Service Design und Change Management.

1

Partizipative Gestaltung

Die Zielgruppe entwickelt das Format mit – nicht über ihre Köpfe hinweg. Was wirklich ankommt, entsteht im echten Dialog.

2

Service Design

Gemeinsam denken wir den gesamten Erlebnispfad durch: von der Einladung über das Ankommen bis zum Anschluss danach. Jeder Touchpoint zählt.

3

Change Management

Formate, die einmal stattfinden, reichen nicht. nahbar begleitet die Verankerung in der Organisation – damit aus einem Pilot ein Ritual wird.

„Ich liefere Prozess – nicht Veranstaltung.“

nahbar ist kein Eventanbieter. Wir entwickeln gemeinsam die Strukturen, mit denen eure Organisation eigene, lebendige Formate schaffen kann.

  • Keine Eventagentur – ich liefere Prozess, nicht Veranstaltung
  • Keine App oder Plattform – die Plattformen gibt es schon
  • Kein Coworking-Space – ich baue keine Räume
  • Keine Sozialarbeit – ich ergänze, wo Designkompetenz fehlt

Beispiele

Ein paar Ideen – vom Online-Trend zum Format im echten Raum. Was für euren Kontext passt, entwickeln wir gemeinsam.

Freundesgruppe mit Controllern nebeneinander auf dem Sofa

Gaming-Treff in der Stadtbibliothek

Aus Discord-Servern werden Abende mit Splatoon, geteilten Snacks und echten Gesprächen – in einem Raum, der allen gehört.

Discord-Server → Bibliothek
Junge Frauen sticken gemeinsam an einem Werktisch

Stricken & Streamen im Programmkino

Was auf YouTube alleine läuft, passiert hier gemeinsam – mit geteilten Anleitungen, Tee und echtem Gesprächsraum.

Strickfluencer:innen → Kino-Lounge
Vier junge Frauen diskutieren mit Büchern in gemütlicher Runde

Lesekreis 2.0 mit Live-Diskussion

BookTok trifft Cafétisch: Wer online über Bücher redet, trifft sich jetzt offline – mit Struktur, nicht mit Smalltalk.

BookTok → Café / Buchhandlung
Freunde bereiten gemeinsam Pizza an einer Küchentheke zu

Open Kitchen Sessions im Quartier

Aus YouTube-Cooking-Tutorials werden gemeinsame Kochabende im Quartierszentrum – mit Rezepten aus aller Welt und echten Tischnachbar:innen.

YouTube-Cooking → Quartierszentrum
Patricia Eva-Maria Sack, Gründerin von nahbar
Foto: SWR / Maximilian Kamps

Über nahbar & Patricia

nahbar ist kein Beratungsprodukt von der Stange. Es ist die Verbindung von 15 Jahren Erfahrung in Formatentwicklung, crossmedialer Konzeption und partizipativer Gestaltung mit einer klaren gesellschaftlichen Haltung.

Was mich antreibt: Ich sehe, wie einsam Menschen in Städten sind – und wie viel Gemeinschaft schon in digitalen Communities steckt, die nie den Weg ins Reale finden. Das lässt sich ändern. Mit Methode, mit Empathie und mit den richtigen Räumen.

  • M.A. Transformation Design, TH Augsburg
  • 15 Jahre Erfahrung in Formatentwicklung & Service Design
  • EXIST-Women „HerVenture“-Stipendiatin, THA Augsburg
  • Netzwerk zu Kulturorten, Stadtentwicklung & Förderstrukturen
Mehr zu Patricia auf frausack.de →

Klingt nach dem, was eurer Organisation fehlt?

In einem kostenfreien 30-minütigen Erstgespräch schauen wir gemeinsam, ob und wie nahbar passen könnte. Kein Pitch, kein Druck – ehrlicher Austausch.

Oder direkt per Mail: hello@frausack.de

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